Rede des Kreisbrandrates im Landkreis München, Josef Vielhuber anlässlich der Fahrzeugweihe bei der FF Riedmoos am 23.11.2013 – es gilt das gesprochene Wort!

Ich freue mich sehr, bei diesem bedeutenden Ereignis für die Freiwillige Feuerwehr Riedmoos dabei zu sein und überbringe dazu die Grüße der Kreisbrandinspektion München.

 

Nach dem 50jährigen Gründungsfest mit Weihe des Mannschaftstransportwagens ist heute ein weiterer Höhepunkt in der Geschichte der Feuerwehr Riedmoos. Zum einen erhält die Feuerwehr nach Jahrzehnten wieder ein neues Fahrzeug, zum anderen zum ersten Mal ein Fahrzeug mit dem eine ganze Löschgruppe an die Einsatzstelle gebracht werden kann.

 

Die Feuerwehr Riedmoos ist jetzt mit einem neuen Fuhrpark ausgestattet, der auf die Bedürfnisse im Schutzbereich der Feuerwehr Riedmoos zugeschnitten ist. Gleichzeitig ist aber bei der Fahrzeugbeschaffung auch auf die Zusammenarbeit innerhalb der Stadt Unterschleißheim geachtet worden. Diese Zusammenarbeit war auch in der Vergangenheit schon immer wichtig und gewährleistet durch die älteren Fahrzeuge der Feuerwehr Unterschleißheim, die an die Feuerwehr Riedmoos abgegeben wurden. Dadurch hat die Feuerwehr Riedmoos auch zur Modernisierung der Feuerwehr Unterschleißheim beigetragen, denn es konnte jedes Mal ein neues Löschfahrzeug beschafft werden und die moderne Löschtechnik CAFS ihren Einzug halten.

 

Die Feuerwehren haben heutzutage eine Fülle von Aufgaben zu erledigen, wobei die namensgebende Aufgabe der Brandbekämpfung mittlerweile in den Hintergrund getreten ist. Die Feuerwehr wird praktisch bei allen großen und kleinen Notsituationen zu Hilfe gerufen. Für den Bürger ist es beruhigend, dass die Feuerwehr das ganze Jahr rund um die Uhr einsatzbereit ist und in wenigen Minuten auch zur Stelle ist, egal ob bei Brandbekämpfung oder technischer Hilfeleistung. „Retten, Löschen, Bergen, Schützen“ sind die Schlagworte, die das Aufgabenspektrum der Feuerwehr beschreiben.

 

Um die vielfältigen Aufgaben erfüllen zu können, bedarf es auch einer entsprechenden Ausstattung. Die Feuerwehr Riedmoos war bisher mit den von der Feuerwehr Unterschleißheim abgegebenen Tanklöschfahrzeugen schon nicht schlecht ausgestattet. Mit dem neuen Löschgruppenfahrzeug LF 10 und dem Mannschaftstransportwagen steht der Feuerwehr Riedmoos eine Ausstattung zur Verfügung, die sowohl den jetzigen als auch künftigen Anforderungen gerecht wird.

 

Herzlichen Dank an die Stadt Unterschleißheim für die Aufgeschlossenheit gegenüber den Belangen der Feuerwehr!

 

Am heutigen Tag steht zwar das neue Fahrzeug im Mittelpunkt. Dank gebührt aber auch den Feuerwehrleuten. Ohne engagierte und motivierte Feuerwehrleute, die bereit sind zu jeder Tages- und Nachtzeit ihre Freizeit und ihre Gesundheit für den Dienst am Nächsten einzusetzen, könnte eine Feuerwehr nicht bestehen. Da würden auch die modernsten Fahrzeuge und Geräte nichts helfen.

Herzlichen Dank für Euren Dienst verbunden mit der Bitte, in diesem Engagement nicht nachzulassen!

 

Das neue Fahrzeug wird mit Sicherheit dazu beitragen. Es ist sicherlich eine Motivation sowohl für die aktive Mannschaft, als auch für die Jugend. Mit der modernen Ausrüstung sollte es auch gelingen, den Mannschaftsstand weiter zu erhöhen. Da wünsche ich schon jetzt viel Erfolg! Das neue Fahrzeug ist aber gleichzeitig auch Verpflichtung und bedeutet in der ersten Zeit sicher einen enormen Ausbildungsaufwand.

 

Ich habe keine Zweifel, dass die Feuerwehr Riedmoos diesen neuen Herausforderungen gerecht wird. Die Feuerwehr Riedmoos hat in der Vergangenheit bewiesen, dass sie ihre Sache gut macht und dass auch kleine Ortsfeuerwehren ihre Berechtigung haben. Man kann sich im Ort und auch darüber hinaus verlassen. Ich persönlich bin sehr dankbar für die Unterstützung beim Fahrdienst anlässlich der Landesverbandsversammlung im September 2013.

 

Abschließend gratuliere ich der Freiwilligen Feuerwehr Riedmoos recht herzlich zum neuen Fahrzeug, wünsche damit stets eine gute Fahrt und eine allzeit unfallfreie und erfolgreiche Tätigkeit zum Wohle der Bürger.

 

Riedmoos, den 23.11.2013

 

Josef Vielhuber

Kreisbrandrat

 

 

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