Jugendübungen

Die Jugendlichen zwischen 12 und 18 Jahren werden in eigenen Jugendübungen auf den Feuerwehrdienst vorbereitet.

Ab dem 16. Lebensjahr nehmen die Jugendlichen dann zusätzlich auch am Übungsbetrieb der aktiven Mannschaft teil.

Termine der Jugendübungen

An folgenden Freitagen finden Übungen der Jugendfeuerwehr jeweils ab 17:30 Uhr statt.

September: 8, 15, 22 und 29.09.2017

Oktober: 13, 20 und 27.10.2017

November: 10, 17 und 24.10.2017

Dezember: 8 und 15.12.2017

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"Berufsfeuerwehrtage" bei der Freiwilligen Feuerwehr Riedmoos

Jedes Jahr nimmt die FF Riedmoos mit ihrer Jugendgruppe an den Berufsfeuerwehrtagen teil, die i.d.R. zusammen mit den Jugendgruppen der FF Oberschleißheim, FF Unterschleißheim und der FF Badersfeld durchgeführt werden.

Die FF Oberschleißheim berichtet darüber auch in 2017: http://www.feuerwehr-oberschleissheim.de/jugendfeuerwehr-mainmenu-40/aktivitn-mainmenu-80/2014-4

Die FF Oberschleißheim berichtet darüber auch in 2016: http://www.feuerwehr-oberschleissheim.de/jugendfeuerwehr-mainmenu-40/aktivitn-mainmenu-80/2014-2

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Die "Berufsfeuerwehrtage 2015" der Jugendfeuerwehr

Gemeinsam sind sie die Helden von morgen!

Der 24./25. April 2015 wird in Erinnerung bleiben!

Dieses Wochenende war es wieder soweit - die Jugendfeuerwehren aus Oberschleißheim, Badersfeld, Unterschleißheim und Riedmoos, sowie die Jugendgruppe des BRK Unterschleißheim trafen sich zum „Berufsfeuerwehrwochenende“.

Von Freitagnachmittag, bis Samstagabend war das Feuerwehrgerätehaus Riedmoos ganz in der Hand der 32 Jugendlichen. In dieser Zeit wurde der Betrieb einer fiktiven Feuer- und Rettungswache simuliert, in der die Jugendlichen die Rollen der Einsatzkräfte übernahmen.

Zuerst wurden die jungen Helfer in Gruppen eingeteilt. Jede dieser Gruppen umfasste Mitglieder aus allen teilnehmenden Jugendfeuerwehren und bekam durch die anwesenden Betreuer und Ausbilder ein Fahrzeug mit Fahrer zugewiesen. Im Anschluss wurde der "Schichtplan" ausgehängt, der den Tagesablauf regelte. Als erstes stand eine Einweisung in die Beladung der einzelnen Fahrzeuge (4 LKW der Feuerwehren und 2 Rettungswagen des BRK) durch die entsprechenden Maschinisten auf dem Plan.

Anschließend gab es Abendessen, wobei die Jugendlichen im Rahmen des planmäßigen Küchendienstes tatkräftig mithalfen.

Von 19:30 bis 22:00 stand Bereitschaftsdienst auf dem Plan, der jedoch schon nach kurzer Zeit vom Schrillen des Alarms unterbrochen wurde. Zwei Fahrzeuge der Feuerwehr und ein RTW wurden auf einen Verkehrsunfall alarmiert. Ein Kleinwagen war ganz in der Nähe mit einem Baum kollidiert. Routiniert wurde die Unfallstelle abgesichert, das Auto unterbaut und schließlich (unter Aufsicht) mit dem hydraulischen Rettungsspreizer geöffnet. Der so befreite, verletzte Fahrer wurde der eingeteilten RTW Besatzung übergeben.

Noch ehe diese Gruppen vom Alarm zurück waren, schallte erneut der Piepser durch die Feuer- und Rettungswache.

Die übrigen drei Fahrzeugbesatzungen wurden zu einem weiteren Verkehrsunfall alarmiert, den die Jugendlichen im nahen Übungshof der Feuerwehr Unterschleißheim vorfanden. Ein Bus war umgekippt und es gab Verletzte. Mit viel Elan und sehr professionell wurde die Unfallstelle abgesichert und die Verletzten durch die Besatzungen der RTWs versorgt.

Abgekämpft, jedoch alles andere als müde kehrten die Jugendlichen schließlich zur Übungswache zurück, wo das herrichten der Nachtlager auf dem Tagesplan stand. Die anschließende Nachtruhe war für viele der Kids wenig erholsam - konnte doch jederzeit wieder der Alarm ertönen, und dann wollte man schließlich keinesfalls als letzter am Fahrzeug ankommen.

Erst gegen 3:00 früh „erstarben“ schließlich die letzten getuschelten Unterhaltungen und leises schnarchen war zu hören - bis um 4:30Uhr der Alarm alle aus den Betten warf.

Ein RTW bekam die Alarmierung "Vermisste Person" und rückte sofort in Richtung eines nahen Wäldchens aus. Dort erwartete sie bereits ein Pfleger einer (fiktiven) Nervenheilanstalt, dem sechs Patienten entlaufen waren. Sichtlich überfordert rief die Besatzung des Übungs-RTW über Funk nach Verstärkung, woraufhin die übrigen fünf Jugendgruppen erneut aus dem Schlaf geschreckt wurden. In der Dunkelheit wurde das Waldgebiet systematisch nach den Gesuchten durchkämmt, bis diese schließlich gefunden wurden. Ein Jugendlicher trat dabei in ein Schlammloch, in dem er prompt bis zur Hüfte versank und von seinen Kameraden und einigen Ausbildern gerettet werden musste. Auch er wurde von den RTW-Besatzungen routiniert und kompetent versorgt.

Nach getaner Arbeit ging es in der Morgensonne zurück zur Feuer- und Rettungswache, wo der Tagesplan "Frühstück" verkündete. Wieder halfen die Gruppen des Küchendienstes tatkräftig mit.

Noch bevor das Frühstück planmäßig vorbei war, wurden erneut zwei Gruppen der Feuerwehr und ein RTW auf einen Kleinbrand an der nahen Flugwerft alarmiert.

Das brennende Gemisch aus Benzin und Diesel machte es den Jugendlichen schwer, konnte schlussendlich jedoch mit Pulverlöschern unter Kontrolle gebracht werden.

Kaum in der Wache zurück schrillte erneut der Alarm und es wurden abermals drei Gruppen zu einer Wasserrettung alarmiert. Ein ähnliches Szenario erwartete kurz darauf auch die übrigen Gruppen. Auch dieser für die anwesenden Feuerwehren untypische Einsatz wurde von den Jugendlichen mit Bravur gemeistert.

Gegen 11:00 - kurz vor Antritt des planmäßigen Küchendienstes - wurden abermals drei Gruppen zu einem Kleinbrand alarmiert, welcher routiniert abgearbeitet wurde.

Im Anschluss daran nahmen die ziemlich müden und abgekämpften Jugendlichen das Mittagessen ein, das durch den Alarmton schon nach gut einer Stunde abrupt beendet wurde.

Alle Gruppen erhielten das Alarmstichwort "Großbrand Landwirtschaftliches Anwesen" und rückten sogleich zu einem nahen Bauernhof aus.

Eine große Menge am „mittel- bis schwer verletzten“ Patienten erwartete sie dort, nebst einer großen Scheune aus der Rauch drang.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten konnte eine stabile Wasserversorgung aufgebaut und alle Patienten versorgt werden.

Nach diesem Einsatz stand Aufräumen auf dem Tagesplan. So wurden zuerst alle Einsatzfahrzeuge gesäubert und verwendetes Material ersetzt und anschließend die Schlaflager zusammengepackt und aufgeräumt.

Beim Abschlussgrillen wurde einerseits hitzig diskutiert, andererseits auch an mancher Stelle mit dem Kopf auf dem Tisch eingeschlafen.

Die Feuerwehren bedanken sich bei allen Teilnehmern, Helfern, Betreuern und Mimen für den erbrachten Einsatz und hoffen, dass man sich schon im nächsten Jahr wieder unter dem Leitspruch "Retten, Löschen, Bergen, Schützen" zu einem neuen „Berufsfeuerwehrwochenende“ trifft.

In diesem Sinne: Gott zur Ehr' - dem Nächsten zur Wehr!

PS: Wir bedanken uns bei Chris Heuer für die uns bereitgestellten Fotoaufnahmen.

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